Geschichte wird besonders greifbar, wenn sie dort erzählt wird, wo sie tatsächlich stattgefunden hat. Genau diese Erfahrung machten die Sechstklässler der Singbergschule bei ihrer historischen Wanderung nach Münzenberg. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit jüdischem Leben in der Wetterau, den Spuren ehemaliger jüdischer Familien vor Ort sowie den Auswirkungen von Ausgrenzung, Verfolgung und Nationalsozialismus.
Ein besonderer Ort des Lernens war dabei das Kulturhaus Alte Synagoge. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler eindrucksvolle Einblicke in persönliche Lebensgeschichten, regionale Geschichte und die Bedeutung von Erinnerungskultur. Die Begegnung zeigte, wie wichtig es ist, Vergangenheit nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern sie durch lokale Bezüge, persönliche Schicksale und gemeinsames Nachdenken lebendig zu halten.








