| Die
Burg |
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Mitten in einer bäuerlich geprägten Landschaft erheben sich zwei mächtige Türme, die eine der mächtigsten Burgenanlagen des Mittelalters ankündigen: die Burg Münzenberg. Im Volksmund wird sie liebevoll das „Wetterauer Tintenfass“ genannt. Noch heute erzählt die Ruine ihre eigene glanzvolle Geschichte, die eng verbunden ist mit dem Aufstieg einer Dienstmannenfamilie, die aus Arnsburg stammte. Der Dienstmann Konrad von Hagen und Arnsburg hatte dort seine Stammburg. Er war zwar kein Fürst oder Graf, diente jedoch dem damals mächtigsten Mann der Welt: Kaiser Friedrich I., den man wegen seines roten Bartes „Barbarossa“ |
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Sein Name sollte bald in vielen Urkunden und Verträgen erscheinen: Kuno von Münzenberg. Die Bauern und Handwerker, die in Arnsburg lebten, mussten nach Münzenberg umsiedeln, da bald nach der Errichtung der Burg auch eine neue Stadt gegründet wurde. Die Burg bot Schutz vor feindlichen Angriffen und war Wohnsitz des Burg- und Stadtherren. |
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Kuno von Münzenberg herrschte über das Land und die Menschen, die seinen Grund und Boden bearbeiteten. Er verließ
oft seinen Wohnsitz, um sein Land zu bereisen. Außerdem begleitete er den Kaiser auf seinen Heerzügen nach Italien. Der Burgherr soll ein reicher und kluger Mann gewesen sein, der jedoch auch grausam sein konnte. |
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Ein Brunnenschacht wurde durch das harte Basaltgestein gebohrt, um die Bewohner mit frischem Trinkwasser zu versorgen.
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