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Stadtteile
Münzenberg, Gambach, Ober-Hörgern, Trais
Naturschutzgebiet "Steinberg", Münzenberg
Der Steinberg ist eine kleine Anhöhe, die im 19. Jahrhundert für die
Naherholung der Bevölkerung mit Kiefern, zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit
Fichten bepflanzt wurde. Da er nur eine geringe
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Naturschutzgebiet "Salzwiesen", Münzenberg
Neben dem Steinberg gehören die Salzwiesen in der Nähe des ehemaligen
Bahnhofs zu den bekanntesten Naturdenkmälern
der Region. Hierbei
handelt es sich um das größte hessische Binnensalzwiesen-Gebiet. Die
Münzenberger Salzwiesen umfassen Nass- und Feuchtwiesen mit Süßwasser,
Röhrichte sowie trockenes Grünland. Die Flächen, die früher
landwirtschaftlich größtenteils als Wiesen genutzt, wurden in den
vergangenen Rinderbeweidung häufig der Rinderbeweidung zugeführt.
Eine
große Bedeutung kommt den Auen für viele durchziehende Vögel zu. Sie
erhalten in diesen Gebieten Rastplätze und Nahrungsbiotope. Am Ufer
der Wetter, der die Salzwiesen im Norden begrenzt, wachsen
Schwarzerle, Salweide, Esche und Kopfweide, die Nistmöglichkeiten für
Bussard, Rabenkrähe, Erlenzeisig, Ringeltaube, Pirol und Elster
bieten.
Weißstorch, Graureiher
und Brachvogel, nisten bislang nicht mehr bei uns, obwohl in der Nähe
der Wetter und auf dem alten Halbschalenturm der Stadtbefestigung auf
dem Marktplatz entsprechende Horste durch die Naturschützer angelegt
worden sind. Sie legen lediglich einen Zwischenstopp zur
Nahrungsaufnahme ein.
Geologischer
Garten Münzenberg (GGM)
Im geologischen Garten geht es, wie der Name schon verrät, nicht um
Pflanzen, sondern um Gesteine, die uns Einblicke in die Erdgeschichte geben.
Seit 1999 besteht die Einrichtung, die auf einer privaten Initiative
basiert, und durch ehrenamtliches Engagement geführt wird. Sie hat bereits
zahlreiche Besucher in ihren Bann gezogen. Anhand der verschiedenen
Gesteinsmuster können nicht nur die natürlichen Kreisprozesse des Werdens
und Vergehens der Gesteine, der Gebirge, der Meere, der Kontinente, der
Klimate und der Lebensformen nachvollzogen werden, sondern auch
chemisch-biologisch und physikalisch bedeutsamen Aspekte anschaulich
reflektiert werden. Momentan werden ca. 200 verschiedene Gesteine mit einem
Gesamtgewicht von etwa 150 Tonnen ausgestellt. Die Liste der Exponate ist
lang. Darunter befinden sich Diabas, Roteisenstein, Kieselschiefer,
Grauwacke, Taunusquarzit, Kellerwaldquarzit, Ordovizquarzit-Gerölle,
Paläozoische Kalkgesteine, um nur einige zu nennen. Nähere Informationen
findet man unter
http://www.geologischer-garten-muenzenberg.de.
Ansprechpartner:
Franz Dietrich Oeste (06422 85168)
und
Hagen Groß
(06033 3072)

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